Nachdem es in den USA bereits einige verschiedene online-Goldankäufe etabliert und sich in vielen Städten lokale Geschäfte mit demselben Ziel angesiedelt haben, wurden die Zeichen der Zeit auch von den Briefgold Erfindern erkannt. Eine zeitgemäße Lösung musste dementsprechend her. Es durfte natürlich nicht umständlich sein und viel Zeit kosten. Ein System, bei dem der Kunde im Grunde nicht viel machen muss, und trotzdem gut an sein Geld kommt, wurde gesucht. Die einfache Lösung: man bestellt sich kostenlos ein Gold-Kit, bestehend aus einer Versandtasche und einem Karton, das man kostenlos sowohl im Internet als auch per Telefon beziehen kann, füllt sein Gold in dieses und verschickt es – natürlich ebenfalls kostenlos. Im Anschluss muss nichts weiter getan werden, als auf den Scheck oder die Überweisung zu warten. Natürlich nur, sofern das Angebot gefällt. Auf dieser Grundlage konnte Briefgold seinen Siegeszug durch Europa antreten und konnte bisweilen viele Deutsche, Spanier, Briten und Franzosen überzeugen.