Internetdownloads als zukünftige Handelsplattform

Wenn über Downloads aus dem Internet gesprochen wird, so denken die Meisten gleich an illegale Raubkopien. Allerdings zeigt der Trend, dass der legale Datenhandel Internet, den Kauf von Medien im Markt, immer weiter abdrängt. Doch welche Vorteile hat es, seine Erträge von Briefgold in Downloads zu investieren? Unter anderem ist die Auswahl fast unbegrenzt und auch beispielsweise Audiodateien von unbekannteren Bands, dessen Angebot im Musikladen nicht lohnen würde, können so gekauft werden.

Da die Medien physisch nicht vorhanden sind, sondern nur auf Servern liegen, entfallen Logistik-, Lager-, Verpackungs- und eventuelle Importkosten, was sich natürlich auch positiv auf den Endpreis für den Verbraucher auswirkt. Kunden außerhalb von Ballungszentren, die keine Möglichkeit haben, die Medien in einem Laden zu erstehen, brauchen sich die Ware nicht zu bestellen und mehrere Tage drauf zu warten, sondern können sie sich in kürzester Zeit runterladen.
Auf der anderen Seite sind die Daten auch bei dem Verbraucher nur virtuell vorhanden und können im besten Fall auf eine CD gebrannt werden. Ansonsten gehen sie mit einem eventuellen Neustart des Systems ebenfalls verloren.  Auch kann es für viele so erscheinen, als würde man Geld für scheinbar nichts ausgeben, da ja kein physischer Besitz erworben wird. Ein Spiel, Film oder Programm auf einem Medium mit Verpackung, kann außerdem noch privat weiterverkauft werden. Mit einer Datei gestaltet sich das wesentlich problematischer.
Der Trend zeigt, dass vor allem die neusten Konsolen immer öfters auf kostenpflichtige Zusatzinhalte und auch komplette Medien aus dem Internet zurückgreifen. Zwar ist es besonders bei Zusatzinhalten nicht tragisch, diese nicht auf einer Disc zu haben, allerdings gab es früher diese Inhalte oft kostenfrei. Mittlerweile ist es fast schon normal, dass zum Beispiel Spielepublisher kostenpflichtige Updates anbieten, die aber zum Onlinespielen notwendig sind, sodass der Spieler zum Kauf nahezu gezwungen wird. Mit brief-gold sind die Kosten zwar leicht zu decken, aber irgendwie erscheint es dennoch unfair, für ein Spiel weiterhin Geld bezahlen zu müssen, für das man bereits einen beachtlichen Betrag von ca. 60-70€ gezahlt hat.
Ob Internetdownloads von kompletten Titeln den Markt mit den physischen Medien über lange Sicht ablösen können, wird die Zeit zeigen.

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